Katzen / Erkrankungen der Ohren



Die Katzen-Ohren bedürfen eigentlich keiner Reinigung.

Gehörgangsentzündung

Eine Gehörgangsentzündung erkennt man daran, dass
die Katze ständig den Kopf schüttelt und sich bei jeder Gelegenheit hinter den Ohren kratzt. Meist entsteht die Entzündung durch den Befall von Milben. Aus dem zunächst grau-weisslichen Belag entsteht durch die Entzündung ein dunkler Ohrenschmalz. Dadurch kann ein Pfropf entstehen, der den Gehörgang regelrecht verstopft.
Gerade bei Jungtieren kann ein starker Befall von Milben katastrophale Folgen haben. Entzündungen können auf das Mittelohr übergreifen und Gleichgewichtsstörungen und nervöse Störungen verursachen.
Eine Gehörgangsentzündung kann auch chronisch sein. Chronische Entzündungen erkennt man an:
- Ohrenschmalz, der das Aussehen und die Konsistenz wie Honig hat
- dicken Ausfluss der gelblich-blutig ist und stinkt
- gelb-bräunlichen Eiter

Mittelohrentzündung

Selten führt eine Entzündung des äusseren Gehörganges zu einer Mittelohrentzündung. Erkennen kann man sie daran, dass die Katze unsicher im Kreis umher läuft und deutlich gestört ist.

Blutohr

Das Blutohr ( Bluterguss zwischen Haut und Ohrknorpel ) erkennt man an einer kissenähnlichen Verwölbung der Haut und die Katze kratzt sich sehr zaghaft an dem Ohr. Das Blutohr entsteht meist bei Kämpfen mit Artgenosssen und ist nicht besonders schmerzhaft, aber sehr unangenehm. Schafft man es nicht, den Bluterguss zur Resorption anzuregen und damit das Abklingen der Schwellung, hilft nur ein chirurgischer Eingriff durch den Tierarzt.

Ohrrandgeschwüre

Ohrrandgeschwüre können duch Pilzbefall, eine Gehörgangsentzündung oder duch unaufhörliches Kratzen entstehen. Es entstehen offene Stellen auf denen sich Bakterien breit machen, verbunden mit einem starken Juckreiz.


Quelle: www.tiermed.de